Du siehst mich

    Unter diesem Motto fuhren 40 Jugendliche und junge Erwachsene mit dem evangelischen Kreisjugenddienst Friesland- Wilhelmshaven nach Berlin zum 36. Deutschen Evangelischem Kirchentag.

    Früh machte die Gruppe sich am 24. Mai auf dem Weg von Varel ins Gemeinschaftsquartier nach Berlin- Tegel. Herzlich wurden sie dort im Humboldt-Gymnasium von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde begrüßt.

    Sehr entspannt fuhren die Teilnehmenden dann in Kleingruppen ins Zentrum zu den Eröffnungsgottesdiensten und anschließend zum Abend der Begegnung.

     Die folgenden Tage waren für jeden einzelnen eine Ansammlung von vielen, vielen großen und kleinen Erlebnissen. Diese reichten von der Veranstaltung mit Barack Obama und Angela Merkel vor dem Brandenburger Tor mit zehntausenden Besuchern, der Bibelarbeit mit Fulbert Steffensky, dem Theaterstück über Anne Frank und, und und. 

    Die Jugendlichen erlebten aber auch die  Stadt Berlin mit ihren unterschiedlichsten Seiten. Dass man nicht alleine beim Kirchentag war, sondern mit einer  Gruppe aus dem Kirchenkreis wurde sehr deutlich beim spontanen Grillen am Tegeler See, den nächtlichen Treffen vor der Schule, um über das Erlebte zu reden, beim gemeinsamen Frühstück, wo Verabredungen für den Tag getroffen wurden und nicht zuletzt in der WhatsApp Gruppe „Kirchentag Berlin“ wo ein ständiger Austausch stattfand. 

    Müde aber sichtlich zufrieden fuhren alle gemeinsam am Sonntag Vormittag zurück in den Kirchenkreis mit der Gewissheit: man sieht sich!

    Kochevent im Bezirk Jever

    20161216_191756_resized„Es war lecker und hat zusammen viel Spaß gemacht“, so äußerte sie eine Teilnehmerin über die Weihnachtsfeier im Bezirk Jever.
    In diesem Jahr wurde im Rahmen der Weihnachtsfeier zu einem „Kochevent“ eingeladen. Und so wurden die Jugendlichen beim Kommen schon durch verschieden gestaltete Tische begrüßt, auf den Lebensmittel zur Verarbeitung warteten. Bevor jedoch die gemeinsame Arbeit losging, stimmten sich alle in einer kleinen Andacht mit einer Kerzenmeditation auf die gemeinsame Tätigkeit ein.
    Anschließend wurde geschnibbelt, gerührt und gebrutzelt und es entstand ein leckeres Menü mit Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch. Am festlich geschmückten Tisch fand dann in fröhlicher Runde das Essen statt.
    Zum Abschluss des Abends fand noch ein gegenseitiger Dank der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen für die gemeinsame Arbeit im vergangenen Jahr mit einigen Geschenken statt.
    Nach einem Segen wurde gemeinsam aufgeräumt und alle verabschiedeten sich in eine hoffentlich friedvolle Weihnachtszeit.

     

    EJO sprudelt

    wassersprudler

    Wassersprudler für alle Gemeindehäuser der Kirchengemeinde Varel

     

    Die Evangelische Jugend in Varel rüstet um. Ein Vortrag der Klimaschutzmanagerin Claudia Stüwe der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg im Kreisjugendkonvent des Kirchenkreises Friesland – Wilhelmshaven zum Thema Nachhaltigkeit, hat einige Jugendliche der Kirchengemeinde Varel zum Nachdenken gebracht. Was wäre sinnvoll und umweltbewusst? Sie waren sich schnell einig, Wassersprudler müssen her. Dank der Finanzierung durch das Förderprogramm „Grüner Topf“ der Ev.-Luth.Kirche in Oldenburg konnten sechs Wassersprudlern für alle Gemeindehäuser der Kirchengemeinde Varel angeschafft werden und das Kistenschleppen hat ein Ende. „Wir können auf unser gutes Leitungswasser zurückgreifen, doch der Hauptgrund ist unsere Umwelt. Glasflaschen sind zwar besser für die Umwelt als Kunstoffflaschen, doch sie müssen auch gewaschen, befüllt und befördert werden“, sagt Matthi Kramp ehrenamtlicher Gruppenleiter in Varel. Die EJO in Varel ist sehr zufrieden mit der Anschaffung, die Wassersprudler haben sich schon bewährt, unter anderem in der Jugendgruppe, in der Gremienarbeit, zuletzt beim Kinderkirchenfest in der Schlosskirche mit über 100 Kindern und der Weihnachtsfeier der Jugendlichen. Die Kirchengemeinde Varel bedankt sich für die Förderung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und freut sich ihr umweltbewusstes Handeln weiter voran zu bringen.

    Felix Schulz

    KiKi-Bastel-Tanz-Alarm

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    Ausgelassene Partystimmung im Gemeindehaus in Varel

     

    basteln-im-altarraum

    Basteln am ungewöhnlichem Ort – im Altarraum der Schlosskirche

     

    Für 2016 hatte der Bezirksjugendkonvent sich vorgenommen, das alt- bewährte Kinderkirchenfest gänzlich neu zu gestalten und unter dem Titel „Kinderkirchenfest 2.0“ im Bezirk anzubieten. In einer Vorplanung unter der Leitung von Kreisjugenddiakon Herko Zobel und Pastor Martin Kubatta entwickelte das Vorbereitungsteam dann die Veranstaltung „KiKi-Bastel-Tanz-Alarm“. Eine Mischung aus Weihnachtsgeschichte, Basteleien und Kinderdisco wurde für den 26. November von 14.30 bis 19.00 Uhr geplant und an allen Grundschulen im Bezirk beworben. Die Resonanz war so überragend, dass Herko Zobel die Anmeldeliste schließen musste, nachdem die Zahl auf über Hundert angemeldeter Kinder gestiegen war. „Es tat uns sehr, sehr leid Absagen geben zu müssen, aber viel mehr als 100 Kinder konnten wir nicht angemessen betreuen“ sagte Herko Zobel überwältigt über die hohen Anmeldezahlen. Am 26. November kamen dann die angemeldeten Kinder ins Evangelische Gemeindehaus an der Schlosskirche und wurden von über 25 jugendlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begrüßt. Zunächst ging es in die Schlosskirche, um dort die Weihnachtsgeschichte mit anschaulichen Bildern von Martin Kubatta erzählt zu bekommen. Anschließend zogen die Kinder in Kleingruppen unter der Anleitung der Ehrenamtlichen zu fünf unterschiedlichen Bastelstationen in der Schlosskirche, um dort Stück für Stück eine eigene Weihnachtskrippe herzustellen. Von dort ging es ins Gemeindehaus, wo es zunächst Waffeln und Trinken für alle Kinder gab, bevor es überging in eine ausgelassene Disco, wo die Kinder sich noch einmal richtig austoben konnten. Trinken und Essen gab es die ganze Zeit über von den Mitarbeitern, die auch durch Spiele dafür sorgten, dass in der Disco keine lange Weile aufkam. Völlig kaputt aber sehr zufrieden wurden die Kinder von ihren Eltern um 19.00 Uhr abgeholt. Auch für die Eltern waren die 4,5 Stunden eine gute Auszeit zum Einkaufen, Ausruhen oder zum Schmücken der Wohnung für den 1. Advent. So hatten alle einen Gewinn von diesem schönen Fest vor dem 1. Advent und auch die vielen Mitarbeiter waren nach dem Aufräumen der Kirche und des Gemeindehauses mehr als zufrieden mit der tollen Veranstaltung, auch wenn allen die Erschöpfung anzusehen war.