Jugendfreizeit der EJO an der Costa Brava

Spanien 2016 Sagrada Familia 2Vom 25. Juni bis zum 10. Juli verbrachten 40 Jugendliche aus Friesland und Wilhelmshaven einen sonnigen Urlaub in L´Escala/ Spanien. Sie waren unterwegs mit der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises Friesland – Wilhelmshaven. Untergebracht waren die Jugendlichen in einem Zeltcamp direkt am weitläufigen Sandstrand. Acht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von den Kreisjugenddiakonen Johannes Maczewski und Herko Zobel sorgten dafür, dass es neben der Möglichkeit zum Baden und Sonnen ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde. So stand ein Ausflug nach Barcelona auf dem Tagesplan, auf welchem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angefahren wurden, unter anderem die Kirche „Sagrada Familia“, an welcher seit über hundert Jahren gebaut wird und das berühmte „Camp Nou“, die Heimat des FC Barcelona und das größte Stadion Europas.
Am wichtigsten, so Maczewski und Zobel, ist aber, dass die Jugendlichen Abstand von ihrem Alltag bekommen, Zeit für sich selber haben und erfahren, wie schön eine Fahrt mit einer solch großen Gruppe sein kann. Solches erlebten sie unter anderem in Tagesabschlüssen, die bei Kerzenschein mit Liedern und Geschichten vor dem zu Bett gehen stattfanden und immer etwas ganz besonderes waren. Alle genossen die Zeit in Spanien und werden sich noch lange an die vielfältigen Erlebnisse erinnern.

Sonnenschirme, Kuscheltiere und viele Eindrücke

Künstlerinnen am Werk

Fünf ereignisreiche Tage erlebten vierzig Kinder gleich zu Beginn der Sommerferien im Blockhaus Ahlhorn. Trotz Regen ging es munter und fröhlich auf der Kinderfreizeit der ev.-luth.  Kirchengemeinde Varel zu. Durch die Tage begleiteten Verse aus den Psalmen die Aktivitäten.

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt“ (PS 91,1)- dieser Vers bildete für einen Tag die Überschrift. Dadurch angeregt wurden aus einfachen Sonnenschirmen in Teamarbeit kleine Kunstwerke. Am Nachmittag wurde dann dazu passend das Gleichnis vom „Barmherzigen Samariter“ erzählt und vorgespielt. Anschließend gestalteten die Kinder kleine Kuscheltiere zum Trösten aus Socken. Dies sind nur zwei Beispiele für das abwechslungsreiche Programm, welches von einem Team bestehend aus zehn ehrenamtlichen Jugendlichen, Pastor Martin Kubatta und Kreisjugenddiakonin Ulrike Strehlke- Zobel vorbereitet und durchgeführt wurde.

Der Regen stellte das Team auch vor zusätzliche Herausforderungen, so wurde ein Geländespiel kurzerhand in die vorhandenen Räumlichkeiten verlegt und dafür etwas abgeändert. Verschiedene Spielaktionen, ein Tanzangebot, Rudern, ein Abend am Lagerfeuer und ein bunter Abschlussabend durften natürlich nicht fehlen, so dass die Kinder mit vielen verschiedenen Erlebnissen und Eindrücken wieder nach Hause fahren konnten.

Die Piraten am Ottermeer in Wiesmoor

Ottermeer-2016

Jack Sparrow und seine Crew haben sich zu Beginn der Sommerferien auf den Weg nach Wiesmoor gemacht. Angelegt wurde am Ottermeer, wo man eine schöne Woche auf dem Campingplatz erlebte.

Mit dabei waren 35 junge Menschen zwischen 9 und 13 Jahren sowie einem Team aus Ehrenamtlichen rund um Jack Sparrow – besser bekannt als Olaf Nack.

Neben einem großen Schiff wurde an vielen anderen Piratenutensilien gearbeitet. Gemeinsam wurde ein großes Segel für den 5-Meter-Mast gestaltet und ein Schatz gesucht. Dieser musste auf der Suche nach der entführten Miriam dann aber mitten in der Nacht im dunklen Wald eingetauscht werden. Die beiden Entführer zeigten sich aber gnädig. Nach Verhandlungen mit der Meute wurde der Schatz mit allen geteilt.

Am Ende ging es dann mit dem Bus wieder nach Hause. Müde, kaputt, fröhlich und voller Vorfreude auf das kommende Jahr.

Himmlische Fortbildungstage 2016

Teilnehmer*innen der Himmlische Fortbildungstage 2016

Himmlisch war es wahrhaftig!

6 schöne Tage bei den Himmlischen Fortbildungstagen im Blockhaus Ahlhorn liegen hinter den ehrenamtlichen Mitarbeitern aus allen Bezirken des Kirchenkreises.

Letzten Mittwoch starteten die Himmlischen Fortbildungstage mit einer gemeinsamen „Wanderung“. Dabei führten zwei „kundige Wanderer“ spielerisch durch den Abend. Es konnte nicht nur das Gelände des Blockhauses in Ahlhorn in Form einer Wanderkarte, sondern auch die anderen Teilnehmenden der himmlischen Fortbildungstage aus der Landeskirche kennen gelernt werden.

Am Donnerstag, Freitag und Samstagvormittag hatten alle viel Spaß bei den vielfältigen Workshopangeboten. Da wurde nonverbale Sprache beim szenischen Spiel geübt, im Bandworkshop Musik gemacht, Szenen aus der Bibel mit Tontöpfen dargestellt, die Umgebung erkundet, Biografiekisten gebaut, mal „was anderes gemalt“ zur Visualisierung, die Stadt Münster mit ihrer traditionsreichen Geschichte erkundet oder Methodenkarten erstellt. Am Abend gab es dann Programm in Form von Rudelsingen oder aber auch Brettspielevergnügungen in großer Runde mit den neusten Spielen auf dem Markt. Wer dann immer noch Action brauchte, konnte sich in den Pausen auf den Ahlhorner Fischteichen beim Boot fahren, beim Volleyball am Strand oder im Niedrigseilgarten austoben. Für diejenigen, die ein wenig Ruhe genießen wollten stand die Chilllounge zur Verfügung. Jeder Tag endete mit einer gemeinsamen Andacht. Beim anschließenden Beisammensein im Ankerkeller klang der Tag gemütlich aus.

Am Samstagnachmittag überraschte das Orga Team in zeitgemäßer Weise und Kleidung mit einem reformatorischen Planspiel. Da wurden flammende Reden für und gegen die Reformation auf dem „Marktplatz“ gehalten, um Reformen gehandelt und am Ende „die Reformation“ per Mehrheitsentschluss beschlossen. Der Samstagabend schloss mit Überraschung Nummer 2, die passend zum „Tag der Reformation“ mit einem Gauklerfest und einem Konzert der mittelalterlichen Band „Oilensanc“ einen runden Abschluss bot. Beim Konzert wurde in fröhlich und zeitgemäß zu mittelalterlichen Klängen getanzt und so der letzte Abend gebührend gefeiert.

Am Sonntag mussten dann leider die Koffer gepackt werden. Nach dem Abschlussgottesdienst, bei dem nochmal alle Teilnehmenden zusammen kamen und auch der neue Bildungsreferent im Landesjugendpfarramt und Landessekretär des CVJM eingeführt wurde, wurde die Heimreise angetreten.

Alle sind sich einig: Wir hatten großartige Tage in Ahlhorn mit super Stimmung unter den Teilnehmer*innen, neuen Kontakten, Erfahrungen und Ideen begleitet von fantastischem Wetter und der liebevollen und abwechslungsreichen Gestaltung der Himmlischen Fortbildungstage durch das Orga Team.

Erste Kreuzweggebetsnacht in Varel

KreuzweggebetsnachtAm Freitag, den 11. März 2016 trafen sich Jugendliche um 19.30 Uhr aus dem Bezirk Varel, um in der Passionszeit über den Kreuzweg Jesu nachzudenken und in kreativen Aktionen zu vertiefen. Ein Vorbereitungsteam hatte sich zum ersten Mal mit der Idee auseinandergesetzt, den Kreuzweg der Jugend nicht wie bisher auf Bilder und Texte zu reduzieren, sondern in einer längeren Veranstaltung, die einzelnen Stationen greifbar zu machen. Dazu nahm man sich Zeit bis um Mitternacht und gestaltete 7 Kreuzwegstationen in der nächtlichen Schlosskirche in Varel. So schrieben die Jugendlichen einen Dankesbrief an eine ihnen nahstehende Person, der auch gleich verschickt wurde, spielten Szenen aus ihrem Alltag nach, wo Menschen geholfen wird, trugen ein schweres Holzkreuz rund um die Schlosskirche oder meditierten über den Tod Jesu am Kreuz.
Ein gemeinsamens Abendessen fand zwischen zwei Stationen in der Turmloge der Schlosskirche statt. Nach dem Schlusssegen im Altarraum räumten alle gemeinsam die Schlosskirche wieder auf und es wurde dafür gesorgt, dass die Teilnehmenden nachts sicher wieder nach Hause kamen. Für alle war dies eine ganz besondere Art, sich auf Karfreitag und auf Ostern vorzubereiten.