Begegnung der Kulturen – und EJO mittendrin dabei!


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Eingerahmt von Essenständer, der Stand der EJO

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Über 100 Armbänder fertigen die geduldigen Mitarbeiter*innen mit den Kindern

Am Sonntag den 25. September fand im Jugend – Vereinshaus in Varel die „Begegnung der Kulturen“ statt. Viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern haben Essen aus ihren Ländern angeboten, verschiedene Kulturelle Gruppen stellten ihr Können auf der Bühne dar und Vereine und Verbände boten ein buntes Rahmenprogramm. Da durfte natürlich die EJO nicht fehlen und bot an ihrem Stand kreative Bastelangebote für Kinder und auch Erwachsene an. Viele ehrenamtliche Mitarbeiter*innen genossen das bunte, fröhliche Fest.

Wer zahlt den Preis für unseren grenzenlosen Konsum?

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Vor dem Start in Bezirk Varel vor der Bockhorner Kirche

Hoffnungsmarsch der Ev. Jugend im Kirchenkreis Friesland – Wilhelmshaven
Am 24. September 2016 haben sich über 600 Jugendliche, zumeist Konfirmandinnen und Konfirmanden, zu Hoffnungsmärschen in den Bezirken Varel, Jever und Wilhelmshaven begeben.
Unter dem Motto „Wer zahlt den Preis für unseren grenzenlosen Konsum?“- haben die Jugendlichen im Vorfeld Spenden für „Brot für die Welt“ gesammelt, für die sie nun gelaufen sind.
Zum Thema des diesjährigen Hoffnungsmarsches berichtet Kreisjugenddiakon Herko Zobel:
Shoppen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von vielen Menschen, besonders von Jugendlichen. Doch ist ihnen meistens nicht bewusst, wo ihre Kleidung herkommt, unter was für Bedingungen sie hergestellt wurde, durch wie viele Hände sie gegangen und welche Wege sie zurückgelegt hat.
Weltweit leben rund 300 Millionen Menschen von der Baumwollindustrie, viele davon unter teils katastrophalen Bedingungen, da bei der Baumwollindustrie teilweise massive soziale, ökologische und gesundheitliche Probleme auftauchen. Mehr als eine Million Kinder werden zur Arbeit auf Baumwollfeldern gezwungen, viele müssen mitarbeiten, da ihre Familie sonst nicht über die Runden kommen und in Usbekistan, einem der großen Baumwollländer, werden während der Erntezeit die Schulen geschlossen, damit die Kinder auf den Feldern arbeiten können bzw. müssen.

Die Spenden für alle Hoffnungsmärsche von über 8000,00 Euro fließen zu 100 Prozent an „Brot für die Welt“, um die Not in vielen Ländern dieser Erde zu lindern.
An dieser Stelle bedankt sich Herko Zobel noch einmal ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Hoffnungsmärsche erst durch ihr Engagement möglich gemacht haben. Dies sind nicht nur Ehrenamtliche aus der Evangelischen Jugend, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Technischen Hilfswerk, den Johannitern, den Maltesern, dem Deutschen Roten Kreuz, der Feuerwehr und der Polizei. Auch regionale Unternehmen steuerten zu den Hoffnungsmärschen bei, indem sie günstig Produkte oder Dienstleistungen zu Verfügung stellten.
Mit der Teilnahme am Hoffnungsmarsch leisten die Jugendlichen ihren Beitrag zu einer gerechteren Welt.

Einige Fotos von den Hoffnungsmärschen gibt es hier:

Kreisjugendkonvent wählt neuen Vorstand

Felix, Lena, Marie und Herko (von links)

Felix, Lena, Marie und Herko (von links)

Im August kam der Kreisjugendkonvent (KJK) des Kirchenkreises im Gemeindehaus in Sengwarden zusammen. Man beschäftigte sich zunächst weiter mit dem Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“. Dazu hatte man die Klimaschutzmanagerin der Oldenburger Kirche Claudia Stüwe zum Thema „Global denken – Lokal handeln“ eingeladen, um tiefer in die Materien einzusteigen.
Anschließend wurden die Ehrenamtlichen im Vorstand des KJK neu gewählt. Der alte Vorstand ließ sich nicht zur Wiederwahl aufstellen. 7 Jugendlichen aus allen Bezirken des Kirchenkreises stellten sich zur Wahl. Am Ende wurden Lena Kaper, Marie Otten und Felix Schulz gewählt, Herko Zobel bleibt als Hauptamtlicher weiter im Vorstand.
Herko bedankte sich ausdrücklich bei Jana Hahn, Miriam Meisner und Matthi Kramp für ihre mehrjährige Arbeit im Vorstand und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Jugendlichen im Vorstand!

Ein bunter Wildflecken-Sommer

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Die vier Wildflecken-Camps standen diesmal unter dem Motto „Farbenfischer“. Insgesamt 350 Kinder und Jugendliche aus Friesland-Wilhelmshaven erlebten einen bunten Sommer am Fuße des Kreuzbergs. Den Anfang machten die Jugendlichen aus dem JIC und die Konfis aus dem KOC. Für das Jugendcamp (dieses Jahr in Rekordgröße!)  gab es ein umfangreiches Ausflugsprogramm mit einer Fahrt zur Sommerrodelbahn an die Wasserkuppe, einem Besuch im Kletterwald und einer Fahrt nach Fulda. Auch gemeinsam wurde eine Menge erlebt: zusammen mit dem KOC wurde es turbulent beim Bibel-Flitzer-Spiel, bei den Morgenzelten wurde mit den Schauspielern des Theaterstücks mitgefiebert, auch der feierliche Taufgottesdienst auf dem Kreuzberg war ein echtes Highlight. Und am Ende konnten sich die Jugendlichen bei der Psalm23-Rallye noch als Teamerinnen und Teamer ausprobieren.

Zum Campwechsel kamen dann die Busse mit den Kindern des Kindercamps KIC und die Co-Teamer der Praxistage-Schulung, und während die einen traurig Abschied von Wildflecken nahmen, stürzten sich die Neuankömmlinge ins bunte Campleben. Ein besonderes Highlight war hier die Taufe von zwei Co-Teamerinnen auf dem Kreuzberg (zum ersten Mal seit vielen Jahren), aber auch die Bibelrallye der Co-Teamer, die Nachtaktionen mit guter und böser Nachtwanderung sowie einem Kinoangebot, die vielfältigen Hüttenzeiten und offenen Angebote prägten dieses bunte Camp.

Die bunten Farben dieses Sommers werden uns noch lange in Erinnerung bleiben! (fj)

Jugendfreizeit der EJO an der Costa Brava

Spanien 2016 Sagrada Familia 2Vom 25. Juni bis zum 10. Juli verbrachten 40 Jugendliche aus Friesland und Wilhelmshaven einen sonnigen Urlaub in L´Escala/ Spanien. Sie waren unterwegs mit der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises Friesland – Wilhelmshaven. Untergebracht waren die Jugendlichen in einem Zeltcamp direkt am weitläufigen Sandstrand. Acht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von den Kreisjugenddiakonen Johannes Maczewski und Herko Zobel sorgten dafür, dass es neben der Möglichkeit zum Baden und Sonnen ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde. So stand ein Ausflug nach Barcelona auf dem Tagesplan, auf welchem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angefahren wurden, unter anderem die Kirche „Sagrada Familia“, an welcher seit über hundert Jahren gebaut wird und das berühmte „Camp Nou“, die Heimat des FC Barcelona und das größte Stadion Europas.
Am wichtigsten, so Maczewski und Zobel, ist aber, dass die Jugendlichen Abstand von ihrem Alltag bekommen, Zeit für sich selber haben und erfahren, wie schön eine Fahrt mit einer solch großen Gruppe sein kann. Solches erlebten sie unter anderem in Tagesabschlüssen, die bei Kerzenschein mit Liedern und Geschichten vor dem zu Bett gehen stattfanden und immer etwas ganz besonderes waren. Alle genossen die Zeit in Spanien und werden sich noch lange an die vielfältigen Erlebnisse erinnern.