Hoffnungsmarsch im Bezirk Varel am 24.09.2011

Mehr als 12,4 Millionen Menschen in den Ländern Somalia, Kenia und Äthiopien haben nichts mehr zu essen. Millionen verlassen ihre Dörfer auf der Suche nach Hilfe, weil die ausgebliebenen Regenfälle seit Monaten Landwirtschaft unmöglich machen. Krieg und Kriminalität vertreiben in den Grenzgebieten ganze Dorfgemeinschaften aus ihren angestammten Regionen.

Die derzeitige Dürre übersteigt die Fähigkeiten der kleinbäuerlichen Betriebe. Schon lange haben die Kleinbauern gelernt, mit ausbleibenden oder verspäteten Regenfällen zurechtzukommen. Aber jetzt wütet eine Hungerkatastrophe, die alle ihre Erfolge zunichtemachen könnte. Besonders gefährdet sind die Menschen in Somalia, die nicht nur mit der Dürre, sondern auch mit Gewalt und fehlender staatlicher Versorgung zurechtkommen müssen.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Varel und der Friesischen Wehde werden sich an dem Samstag auf einen sieben Kilometer langen Weg von Dangastermoor nach Varel begeben. Vorher haben sie Sponsoren für diesen Marsch eingeworben. Alles gesammelt Geld wird über „Brot für die Welt“ an die Katastrophenhilfe Ostafrika weitergeleitet.

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